Mittwoch, 11. Januar 2017

Spaactor findet das gesprochene Wort

Oft geht es einem so, dass man im Auto einen Ausschnitt eines Radiobeitrages hört und sich es irgendwie merkt. Will man später im Netz nach der Sendung suchen, stösst man mit Google rasch an die Grenzen. Denn bei Radio- oder auch Fernsehsendungen werden häufig nur der Titel und der Teasertext verschriftlicht, damit es eine Suchmaschine finden kann. Das gesprochene Wort der Sendung bliebt aber in der Regel untranskribiert.

Christian Schrumpf will mit seiner Spezialsuchmaschine Spaactor dieses Manko abschaffen. Mittels Spracherkennungssoftware werden dabei Inhalte aus Video- oder Audiodateien in Text umgewandelt und so besser auffindbar. Dabei prüft die Software auf rund 170 deutschsprachigen Sendern regelmässig, oft es eine neue Audio- oder Videodatei gibt. Falls ja, wird diese von Spaactor gestreamt, von der Spracherkennung gescannt und mit Zeitstempeln zu allem möglichen Namen und Themen versehen.

So findet die Suchmaschine bestimmte gesprochene Inhalte mit passenden Zeitstempeln. Man muss sich damit also nicht mehr das gesamte Audofile anhören, sondern kann die entsprechende Stelle direkt ansteuern. Die Suche ist dabei kostenlos.

Screenshot Spaactor Barack Obamas Abschiedsrede
Registriert man sich kostenpflichtig, können Suchaufträge mit bestimmten Suchwörtern und individuellen Senderlisten eingerichtet sowie die gefundenen Informationen über eine Exportfunktion  heruntergeladen werden.

Link: Spaactor



Sonntag, 18. Dezember 2016

Weisse Weihnachten - eine Fake News?

Da es zuletzt am 25. und 26. Dezember 2010 an Weihnachten in Bern und Zürich schneite, hat nun der Bundesrat dieses Jahr kurzfristig beschlossen, anstelle des Weihnachtsmannes den Osterhasen zu beauftragen die Geschenke zu bringen.

Quelle: Pixabay


Donnerstag, 1. Dezember 2016

eBook-Tipp: Ideen für gelungene Bibliotheksführungen

Für Bibliotheken ist es das Eine, Bestandsrecherchen für Kunden durchzuführen, aber auch das Andere, die Kunden darin zu befähigen das selbst zu tun. Die Zielgruppen können dabei sehr unterschiedlich sein:
  • Schülerinnen und Schüler, 
  • Studierende,
  • Migrantinnen und Migranten, aber auch 
  • Eltern mit ihren Kindern oder 
  • Seniorinnen und Senioren.
So unterschiedlich die Zielgruppen sind, so vielfältig gestalten sich auch die Bibliotheksführungen. Doch welche Methoden eignen sich dafür? Und wie können diese eingesetzt werden, damit die Bibliotheksbesucher zielgerichtet informiert und für die Bibliothek begeistert werden?

Ulrike Hanke stellt dazu in ihrem eBook verschiedene «Ideen für gelungene Bibliotheksführungen» vor. Dabei geht sie auf verschiedene darbietende Methoden, wie Brainstorming, Strukturlegetechnik oder Murmelgruppen sowie auf erarbeitenden Lehrmethoden wie eine Bibliotheksrallye ein.

Hanke beschreibt kurz die jeweilige Methode, berücksichtigt dabei auch die Fallstricke und erklärt mögliche Lösungswege. Für Bibliothekarinnen und Bibliothekare kann das Buch deshalb eine gute Inspiration an neuen Ideen für die eigene Bibliotheksführung sein.

Das E-Book «Ideen für  Bibliotheksführungen» kann nach einer einmaligen Anmeldung auf der Webseite von Ulrike Hanke kostenlos heruntergeladen werden.

 Link: «Hanke Teachertraining»

Dienstag, 15. November 2016

Mimikama: Fake News erkennen

Im US-Wahlkampf ging es hoch her und es wurde auch nicht immer mit fairen Mitteln gekämpft. Sogenannte «Fakes News» verbreiteten sich zum Beispiel rasch in Facebook, wie heute der Artikel «Fake-News: Google handelt, Facebook zieht nach» im Tagesanzeiger berichtet. Schwierig war es demnach für Facebook, Falschmeldungen als solche zu klassifizieren.

Aber auch für den Laien ist es oft schwer, richtige Neuigkeiten von Falschmeldungen zu unterscheiden. Im Netz engagieren sich deshalb beispielsweise die Technische Universität Berlin mit ihrem Hoax-Info-Service und geben Informationen über falsche Virenwarnungen und andere Kettenbriefe.

Auch der Verein Mimikama spürt seit 2011 Falschmeldungen und Gerüchten, vorallem in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und WhatsApp nach und veröffentlicht auf ihrer Webseite, ob etwas dran ist. Zudem bieten sie mit Hoaxsearch eine eigene Suchmaschinen für Fakes im Internet an. 

Links:
Hoax-Info-Service (vorallem über Computerviren, Falschmeldungen und Gerüchte)
Hoaxsearch (Schwerpunkt: Social Media)