Montag, 17. April 2017

Klexikon - Wikipedia für Kinder

Eine der ersten Anlaufstellen im Netz beim Recherchieren ist für viele Wikipedia. Das Online-Lexikon ist dabei nicht mehr wegzudenken. Wenn man es richtig nutzt, kann es eine hilfreiche Quelle für den Rechercheeinstieg sein. Doch Kinder zwischen 6 und 12 Jahren tun sich damit oft schwer, die Texte richtig zu verstehen.

Michael Schulte gründete deshalb mit Ziko van Dijk am 1. Dezember 2014 das Klexikon, ein Wiki für Kinder. Es ist die erste Wikipedia Alternative im deutschsprachigen Raum mit inzwischen über 1'700 Artikeln. Das Besondere dabei ist, dass die Artikel in kindgerechter Sprache verfasst werden. Am Wiki können sich alle beteiligen, welche diese Vorgabe beachten und sich im Internet zu benehmen wissen. Das Projekt wird von der Wikimedia Stiftung in Deutschland unterstützt.

Wie bei Wikipedia selbst zeichnen sich gute Artikel mit einer vertrauenswürdigen Quellenangaben z.B. zu der Kinder-Suchmaschine Blinden Kuh aus.

Link: https://klexikon.zum.de

siehe auch frührere Blogposts:

Suchmaschinen für Kinder



Sonntag, 26. März 2017

Gastbloggerin bei Infobroker: DOI-Suchdienste

Im neuen Gastbeitrag beim Infobroker Blog schreibe ich über DOI-Suchdienste, mit denen wissenschaftliche Fachartikel anhand der DOI-Nummer gefunden werden können. Das funktioniert ähnlich wie mit einer ISBN bei Büchern.

Link: DOI-Suchdienste für wissenschaftliche Artikel

Freitag, 24. Februar 2017

First Draft News - Ein Netzwerk gegen Falschinformationen im Internet

Dass Informationen im Netz immer überprüft werden sollten, ist eigentlich schon länger bekannt. Renommierte Medien, wie der Spiegel oder Focus unterhalten deshalb eigene Abteilungen, in denen Faktenprüfer genau hinschauen was ist wahr und was ist falsch. Doch mit den sozialen Medien, wie Facebook oder Twitter ist eine neue Dynamik dazu gekommen, die die Überprüfung auch Profis immer schwieriger macht.

Es haben sich deshalb zahlreiche Medien, wie die ARD, BBC,«News York Times» oder al-Jazeera zu dem internationalen Netzwerk «First Draft News» zusammengeschlossen. Auch NGOs wie Amnesty International oder StopFake.org sowie die sozialen Medien Facebook, Twitter und Youtube sind dabei.

Ziel des Netzwerkes ist neben der Aufklärung über «Fake News» ein digitaler Newsroom, indem die Partner gemeinsam die Authenzität und den Ursprung, beispielsweise von Bildmaterial überprüfen können.

Die Webseite von «First Draft News» gibt es in mehreren Sprachen, wie Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und auch in Arabisch. Auf der deutschsprachigen Version erhält man zum Beispiel eine visuelle Kurzanleitung zur Verifizierung von Fotos oder Hinweise, wie man Online-Falschmeldungen entlarven kann. Nicht nur für Profis wird dies so eine spannende Fundgrube, mit der man «Fake News» auf die Schliche kommt.

Links:
First Draft News (Englisch)
First Draft News (Deutsch)

Frühere Beiträge Blog4Search zur Überprüfung von Informationen:

Mittwoch, 11. Januar 2017

Spaactor findet das gesprochene Wort

Oft geht es einem so, dass man im Auto einen Ausschnitt eines Radiobeitrages hört und sich es irgendwie merkt. Will man später im Netz nach der Sendung suchen, stösst man mit Google rasch an die Grenzen. Denn bei Radio- oder auch Fernsehsendungen werden häufig nur der Titel und der Teasertext verschriftlicht, damit es eine Suchmaschine finden kann. Das gesprochene Wort der Sendung bliebt aber in der Regel untranskribiert.

Christian Schrumpf will mit seiner Spezialsuchmaschine Spaactor dieses Manko abschaffen. Mittels Spracherkennungssoftware werden dabei Inhalte aus Video- oder Audiodateien in Text umgewandelt und so besser auffindbar. Dabei prüft die Software auf rund 170 deutschsprachigen Sendern regelmässig, oft es eine neue Audio- oder Videodatei gibt. Falls ja, wird diese von Spaactor gestreamt, von der Spracherkennung gescannt und mit Zeitstempeln zu allem möglichen Namen und Themen versehen.

So findet die Suchmaschine bestimmte gesprochene Inhalte mit passenden Zeitstempeln. Man muss sich damit also nicht mehr das gesamte Audofile anhören, sondern kann die entsprechende Stelle direkt ansteuern. Die Suche ist dabei kostenlos.

Screenshot Spaactor Barack Obamas Abschiedsrede
Registriert man sich kostenpflichtig, können Suchaufträge mit bestimmten Suchwörtern und individuellen Senderlisten eingerichtet sowie die gefundenen Informationen über eine Exportfunktion  heruntergeladen werden.

Link: Spaactor