Freitag, 24. Februar 2017

First Draft News - Ein Netzwerk gegen Falschinformationen im Internet

Dass Informationen im Netz immer überprüft werden sollten, ist eigentlich schon länger bekannt. Renommierte Medien, wie der Spiegel oder Focus unterhalten deshalb eigene Abteilungen, in denen Faktenprüfer genau hinschauen was ist wahr und was ist falsch. Doch mit den sozialen Medien, wie Facebook oder Twitter ist eine neue Dynamik dazu gekommen, die die Überprüfung auch Profis immer schwieriger macht.

Es haben sich deshalb zahlreiche Medien, wie die ARD, BBC,«News York Times» oder al-Jazeera zu dem internationalen Netzwerk «First Draft News» zusammengeschlossen. Auch NGOs wie Amnesty International oder StopFake.org sowie die sozialen Medien Facebook, Twitter und Youtube sind dabei.

Ziel des Netzwerkes ist neben der Aufklärung über «Fake News» ein digitaler Newsroom, indem die Partner gemeinsam die Authenzität und den Ursprung, beispielsweise von Bildmaterial überprüfen können.

Die Webseite von «First Draft News» gibt es in mehreren Sprachen, wie Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und auch in Arabisch. Auf der deutschsprachigen Version erhält man zum Beispiel eine visuelle Kurzanleitung zur Verifizierung von Fotos oder Hinweise, wie man Online-Falschmeldungen entlarven kann. Nicht nur für Profis wird dies so eine spannende Fundgrube, mit der man «Fake News» auf die Schliche kommt.

Links:
First Draft News (Englisch)
First Draft News (Deutsch)

Frühere Beiträge Blog4Search zur Überprüfung von Informationen:

Mittwoch, 11. Januar 2017

Spaactor findet das gesprochene Wort

Oft geht es einem so, dass man im Auto einen Ausschnitt eines Radiobeitrages hört und sich es irgendwie merkt. Will man später im Netz nach der Sendung suchen, stösst man mit Google rasch an die Grenzen. Denn bei Radio- oder auch Fernsehsendungen werden häufig nur der Titel und der Teasertext verschriftlicht, damit es eine Suchmaschine finden kann. Das gesprochene Wort der Sendung bliebt aber in der Regel untranskribiert.

Christian Schrumpf will mit seiner Spezialsuchmaschine Spaactor dieses Manko abschaffen. Mittels Spracherkennungssoftware werden dabei Inhalte aus Video- oder Audiodateien in Text umgewandelt und so besser auffindbar. Dabei prüft die Software auf rund 170 deutschsprachigen Sendern regelmässig, oft es eine neue Audio- oder Videodatei gibt. Falls ja, wird diese von Spaactor gestreamt, von der Spracherkennung gescannt und mit Zeitstempeln zu allem möglichen Namen und Themen versehen.

So findet die Suchmaschine bestimmte gesprochene Inhalte mit passenden Zeitstempeln. Man muss sich damit also nicht mehr das gesamte Audofile anhören, sondern kann die entsprechende Stelle direkt ansteuern. Die Suche ist dabei kostenlos.

Screenshot Spaactor Barack Obamas Abschiedsrede
Registriert man sich kostenpflichtig, können Suchaufträge mit bestimmten Suchwörtern und individuellen Senderlisten eingerichtet sowie die gefundenen Informationen über eine Exportfunktion  heruntergeladen werden.

Link: Spaactor



Sonntag, 18. Dezember 2016

Weisse Weihnachten - eine Fake News?

Da es zuletzt am 25. und 26. Dezember 2010 an Weihnachten in Bern und Zürich schneite, hat nun der Bundesrat dieses Jahr kurzfristig beschlossen, anstelle des Weihnachtsmannes den Osterhasen zu beauftragen die Geschenke zu bringen.

Quelle: Pixabay


Donnerstag, 1. Dezember 2016

eBook-Tipp: Ideen für gelungene Bibliotheksführungen

Für Bibliotheken ist es das Eine, Bestandsrecherchen für Kunden durchzuführen, aber auch das Andere, die Kunden darin zu befähigen das selbst zu tun. Die Zielgruppen können dabei sehr unterschiedlich sein:
  • Schülerinnen und Schüler, 
  • Studierende,
  • Migrantinnen und Migranten, aber auch 
  • Eltern mit ihren Kindern oder 
  • Seniorinnen und Senioren.
So unterschiedlich die Zielgruppen sind, so vielfältig gestalten sich auch die Bibliotheksführungen. Doch welche Methoden eignen sich dafür? Und wie können diese eingesetzt werden, damit die Bibliotheksbesucher zielgerichtet informiert und für die Bibliothek begeistert werden?

Ulrike Hanke stellt dazu in ihrem eBook verschiedene «Ideen für gelungene Bibliotheksführungen» vor. Dabei geht sie auf verschiedene darbietende Methoden, wie Brainstorming, Strukturlegetechnik oder Murmelgruppen sowie auf erarbeitenden Lehrmethoden wie eine Bibliotheksrallye ein.

Hanke beschreibt kurz die jeweilige Methode, berücksichtigt dabei auch die Fallstricke und erklärt mögliche Lösungswege. Für Bibliothekarinnen und Bibliothekare kann das Buch deshalb eine gute Inspiration an neuen Ideen für die eigene Bibliotheksführung sein.

Das E-Book «Ideen für  Bibliotheksführungen» kann nach einer einmaligen Anmeldung auf der Webseite von Ulrike Hanke kostenlos heruntergeladen werden.

 Link: «Hanke Teachertraining»